Vortrag/Lesung
Bebilderter Vortrag mit Autorenlesung.
„freigelassen: Zeit fürs Wesentliche. Eine Reise in die Gelassenheit von Alaska bis Feuerland.“
Ingo Schmitz und Birte Jeß stellen in ihrem Buch „freigelassen“ persönliche Erfahrungen mit einem Burn-out ihren Reisegeschichten gegenüber, die sie in zweieinhalb Jahren auf sechsundsiebzigtausend Kilometer von Alaska bis Feuerland erlebt haben: Diebe in den Rocky Mountains, Cannabis als Wandermarkierungen in Mexiko oder gegrillte Meerschweinchen in den Anden.
Ihren abwechslungsreichen bebilderten, zweistündigen Vortrag verknüpfen sie mit Lesepassagen aus dem Buch: spannend und entspannend zugleich, humorvoll und gelassen. Mit einer Prise Selbstironie und jede Menge Lebensfreude.
Im Fokus steht nicht die Krankheit, sondern das Gefühl und die Erlebnisse von freigelassen, die unerwarteten Chancen eines selbstbestimmten Lebens, und wie jeder mit Aufmerksamkeit die Zeit fürs Wesentliche finden kann.
Sie beschreiben aus wechselnden Perspektiven, wie ihnen die Reise half – mit Abstand zum Job, zum deutschen Alltag und vor allem zu sich selbst – wieder den Blick fürs Wesentliche zu schärfen.
„In Begegnungen mit fremden Menschen und Kulturen gab es Erlebnisse, die im queren Wohlstandskopf vieles wieder an die richtige Stelle geschoben haben“, fasst es Ingo Schmitz zusammen, der als vierzigjähriger Vertriebsvorstand eines mittelständischen Unternehmens mit der Diagnose Burn-out konfrontiert worden war. „Plötzlich gehörte ich zur Generation iBurn-out. In kürzester Zeit von der beruflichen Überholspur ohne Tempolimit ins Kiesbett.“
Daraufhin nahmen er und seine Partnerin Birte Jeß eine zweieinhalbjährige Auszeit und zogen aus einer Hamburger Wohnung an der Elbe in einen Camper auf dem amerikanischen Kontinent. Ihre Reise tauften sie freigelassen: Eine doppeldeutige Wortspielerei, die ihren Wunsch nach Freiheit und mehr Gelassenheit ausdrückte.
„Frei und gelassen kann für jeden überall, zu jedem Zeitpunkt und mit allem beginnen“, resümiert Ingo Schmitz heute energiegeladen und mit neugewonnenem Tatendrang. Das Paar will Menschen Mut machen und sie motivieren Neues zu wagen; was nicht gleichbedeutend mit „alles hinschmeißen“ ist.
Wieland Backes vom SWR-NACHTCAFé stellte Ingo Schmitz und Birte Jeß in seiner TV-Sendung zum Thema „Arbeiten wir uns zu Tode?“ mit folgenden Worten vor: „Ihnen ist etwas gelungen, was viele nicht schaffen. Sie haben noch rechtzeitig einen Schnitt gesetzt und ihr Leben verändert.“
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